Osthessen Sport
Zwar nicht in der Kabine, dennoch sprach Wasserfreunde-Torjäger David Horvath (r.) mit ON|Sport-Redakteur Tino Weingarten über die laufende Saison und die Zukunft. Foto: Privat

27.01.2020 - FULDA

Das ON|Sport-Kabinengespräch (5)

Tormaschine Horvath über Jugend, Wechsel und den Bundesliga-Aufstieg

Das neue Jahr ist angebrochen, langsam aber sicher blicken die Vereine in der Region wieder dem weiteren Verlauf der Saison entgegen. Während die Fußballer Ende Februar in den Ligabetrieb einsteigen, sind die Handballer, Wasserballer oder Tischtennisspieler wieder aktiv. Wie schon im letzten Jahr haben wir uns auch diesmal wieder mit Sportlern für das ON|Sport-Kabinengespräch getroffen.

David Horvath von den Zweitliga-Wasserballern der Wasserfreunde Fulda gehörte in den letzten Jahren zu den Top-Torjägern der Liga. Mit ON|Sport sprach Horvath über die bisherige Saison, die Jungspunde der Wasserfreunde und einen Bundesliga-Aufstieg.

ON|Sport: Die Saison ist noch jung, erst vier Spiele sind absolviert. Wie sehen Sie den bisherigen Verlauf in der 2. Bundesliga auch hinsichtlich des Trainerwechsels vor der Saison?

David Horvath: Von Anfang an sieht man, dass wir auf einem richtigen Weg sind. Wir trainieren anders, haben ein anderes Konzept und in unseren Spielen sieht man, dass unsere jungen Spielen besser mitspielen können. Gegen München zuhause haben wir 5:15 verloren, aber jetzt im Pokal nur 13:16. Das war viel viel besser und da sieht man, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

ON|Sport: Aus der U19 sind in dieser Saison viele talentierte Spieler in den Kader der Zweitliga-Mannschaft aufgerückt. Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Vereins?

Horvath: Sie müssen noch stärker und spielerisch besser werden, aber nach den Monaten kann man schon sagen, dass sie besser geworden sind. Sie haben noch viel Arbeit vor sich, aber ich glaube in ein paar Jahren können wir eine sehr gute Mannschaft haben.

ON|Sport: Sie haben als einer von nur noch wenigen Spielern im aktuellen Kader die Zeiten in der Bundesliga miterlebt. Sehen Sie die Chance für Fulda, in Zukunft wieder Bundesliga-Wasserball zu sehen?

Horvath: Das ist natürlich ein anderes Niveau. In der zweiten Liga haben wir gegen viele Mannschaften hoch gewonnen, in der Bundesliga haben uns die Teams viele Gegentore gegeben. Das ist sehr viel Arbeit, aber in Zukunft, wenn die Jungs so bleiben, haben wir eine Chance. Es wäre eine schöne Möglichkeit, aber Aufstiege sind natürlich auch nicht so einfach.

ON|Sport: Sie waren in den letzten Jahren immer der Top-Torjäger der Liga. Gab es für Sie auch die Option, Fulda zu verlassen und Ihr Glück in der Bundesliga zu versuchen?

Horvath: Ich spiele schon lange hier. Ich hatte viele Möglichkeiten gehabt, aber Fulda ist für mich die beste Stadt. Als ich zwei Jahre in Ungarn war und wieder hergekommen bin, hat meine Frau auch gesagt, dass wir in Fulda bleiben wollen. Man hat hier gute Wasserball-Möglichkeiten und einen guten Verein. Möglichkeiten gab es, aber ich wollte hier nicht weg.

David Horvath, vielen Dank für das Gespräch! (Tino Weingarten) +++

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