Für viele in Osthessen dürfte der Einkauf am Donnerstag etwas ungewohnt sein. Wo vor wenigen Tagen noch Tegut über dem Eingang stand, ist jetzt Edeka zu lesen. - Fotos: Rene Kunze

REGION Aus Tegut wird Edeka

Neue Schilder, neues Sortiment: Diese ehemaligen Tegut-Märkte sind geöffnet

05.11.26 - Für viele in Osthessen dürfte der Einkauf am Donnerstag etwas ungewohnt sein. Wo vor wenigen Tagen noch Tegut über dem Eingang stand, ist jetzt Edeka zu lesen. Gleich sechs ehemalige Tegut-Märkte in unserer Region öffnen am Donnerstag erstmals unter dem neuen Namen ihre Türen. Darunter sind neben den Fuldaer Filialen am Emaillierwerk, in den Kaiserwiesen und in der Rabanusstraße die Filialen in Schlitz, Bad Salzschlirf und Hünfeld.

In den vergangenen Tagen wurde in den Märkten einiges verändert. Inventur war die Devise. Regale wurden neu eingeräumt, Kassensysteme umgestellt und die Filialen für den Neustart vorbereitet. An einigen Standorten konnte man dies schon deutlich sehen: Am Freitag hatten beispielsweise die Tegut-Märkte am Emaillierwerk und in den Kaiserwiesen ihren letzten offenen Tag, Samstag wurden bereits neue Fahnen gehisst (OSTHESSEN|NEWS berichtete bereits).

In den vergangenen Tagen wurde in den Märkten einiges verändert. Inventur war die ...Fotos: Rene Kunze

Auch die letzten Überbleibsel von Tegut waren noch vor einigen Tagen zu sehen. ...

Was wohl mit der Tüte passiert ist?

Der Edeka in den Kaiserwiesen am Donnerstagvormittag.

Mit dem Betreiberwechsel verändert sich auch das Angebot. Edeka setzt künftig auf eine größere Auswahl an Eigenmarken, bekannten Markenprodukten und frischen Lebensmitteln. Gleichzeitig sollen Bio-Produkte, für die Tegut über viele Jahre bekannt war, weiterhin einen festen Platz im Sortiment haben. Auch regionale Produkte sollen angeboten werden.

Wie geht es für die Mitarbeiter weiter?

Auch für die Beschäftigten bedeutet dies Veränderung. Edeka hatte im Zuge der Übernahme angekündigt, rund 3.800 Mitarbeitern der übernommenen Märkte eine berufliche Perspektive zu bieten. Wie viele Beschäftigte an den einzelnen Standorten tatsächlich übernommen wurden, ist bislang allerdings noch unklar. Am Logistikzentrum in Michelsrombach (Hünfeld) sollen immerhin 120 Stellen besetzt bleiben, 380 Mitarbeitern droht allerdings die Kündigung.

Fotos: Rene Kunze

Unser Blaulichtreporter war am Donnerstagmorgen direkt im Edeka in den Kaiserwiesen für einen Probeeinkauf. Sein Fazit: "Man merkt, dass die Mitarbeiter zu tun haben. Die Regale sind aber alle gefüllt und der Einkauf verlief völlig problemlos." (ms) +++

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