14.02.14 - HILDERS/Rhön

„Ball der Stadt Brand“

Ein Feuerwerk karnevalistischer Highlights

Bombenstimmung herrschte auch in diesem Jahr wieder beim „Ball der Stadt Brand" im Dorfgemeinschaftshaus „Schlichthaus". Durch ein buntes abwechslungsreiches mit zahlreichen närrischen Höhepunkten gespicktes Programm führte in gewohnt souveräner Manier als Sitzungspräsident Ortsvorsteher Markus Knüttel, der als Ehrengäste neben Hilders Bürgermeister Hubert Blum, den CDU-Landtagsangeordneten Markus Meysner und den CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand willkommen heißen konnte.

Nach der musikalischen Begrüßung mit Begeisterung live intoniert von den Brander Fastnachtssängern, Günter Henkel, Rainer Handwerk, Markus Henkel, Bianka Kosarek und Michaela Weber,sorgte auch schon die erste Büttenrede „El Gordo überlebt Abmagerungskur" von Dirk Brehl für die ersten großen Lacherfolge. Nach dem Tanz der „Besenzwerge" lauschte das Publikum aufmerksam dem Stück „...auf’n Mond geschossen", in dem Renate Tadday, Claudia Kosarek, Bianka Kosarek, Rainer Handwerk, Günter Henkel, Frank Breitung, Thorsten Weber und Marcellus Knüttel vor einer tollen Kulisse als Astronauten auf dem Mond das letztjährige bekannte und weniger bekannte Dorfgeschehen aufs karnevalistische Korn nahmen. Der Schautanz „Beauties and the Beat" der „Brander Teenies" begeisterte das närrische Publikum ebenso wie der Auftritt der Jumbo-Garde, die in diesem Jahr als Luftpumpen-Orchester auftrat und bei dem MdL Markus Meysner als Gastmusiker mitwirken musste.

Auch das Zwiegespräch von „Waltraud (Claudia Kosarek) und Mariechen" (Renate Tadday), bei dem die beiden Brander Originale auf einer Zugfahrt von ihren Besuch der Stadt Limburg berichteten, zu den absoluten Highlights des Programms. Gekonntes Wort- und Mienenspiel ließen die Lachmuskeln der Ballbesucher ebenso nicht zur Ruhe kommen, wie beim Sketsch „Im Körper von Renate Tadday", bei dem die Körperorgane von Personen imitiert und parodiert wurden. Mit dem heiteren Sketsch „Zwee Hadde in Batte", in dem es auf einer Bank an einer Bushaltestelle um Auto und Frauen ging und auch Christian Schickling und Luzian Vogel die Lachmuskel der Gäste in der Brander Narhalla strapazierten, endete der erste Teil des gut vierstündigen Programms.

Nach der Pause wussten Frank Breitung als Häuptling „Williger Wallach", sowie Günter Henkel und Rainer Handwerk als Holzmacher und Claudia und Bianka Kosarek als Jogger, im Sketsch „Der letzte Rhönikaner", der nach 120jähriger Schlafzeit im ewigen Eis wieder aufwachte und mit der modernen Zeit und deren Menschen konfrontiert wurde, nicht nur im Wort-, sondern auch im Gebärden- und Mimikspiel zu glänzen. Nach dem gelungen Tanz der „Greenpinks", ließ Frank Breitung noch einmal im Stück „Aus’m Bauch heraus", als Puppe eines Bauchredners (Timo Breitung) die Zwergfelle des Publikums vor Lachen beben. Sei es als „Stumpf Ernst", als „Margot" oder als „Der Saerssemer" in allen drei Puppenrollen zeigte er seine große Schauspielkunst.

Mit dem Auftritt der „Brander Bääseboatscher", der in diesem Jahr unter dem Motto „Karneval gibt’s nur einmal im Jahr" stand und der vom Bundestagsabgeordneten Michael Brand als „Gastmoderator" angekündigt wurde, endete das über vierstündige Nonstop-Programm des diesjährigen „Ball der Stadt Brand". Im Rahmen des großen Finales mit der Ordensverleihung bedankte sich Sitzungspräsident Markus Knüttel bei allen Mitwirkenden auf, hinter und vor der Bühne für das auch in diesem Jahr wieder gezeigte große Engagement, ohne dass eine solch gelungene Veranstaltung wie der „Ball der Stadt Brand" nicht möglich sei. +++




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