Die alte Milseburghütte ist soweit bis auf die Grundmauern abgerissen. - Fotos: Henrik Schmitt

HOFBIEBER So geht's jetzt weiter

Und weg ist sie: Grundmauern erinnern an einstige Milseburghütte

05.06.22 - Die nächste Etappe ist vollbracht: Auf 835 Metern in der Rhön, ist von der einstigen Milseburghütte am gleichnamigen Berg kaum mehr etwas zu erkennen. Lediglich die Grundmauern lassen den Standort – der "Gipfelstürmern" als auch den bekannten Montagssängern einen Ort der Einkehr bot - erahnen. "Die Abbrucharbeiten verliefen so weit nach Plan. Jetzt muss für das weitere Vorgehen zunächst eine statische Bewertung erfolgen. Das geschieht in der kommenden Woche", so Hofbiebers Bürgermeister Markus Röder (parteilos).

Lange Zeit hing die Zukunft der Milseburghütte in der Schwebe. Seit dem 22. März dieses Jahres kam Bewegung in die Sache, hoch oben herrschte Baustelle (O|N berichtete). Die sanierungsbedürftige Hütte wurde dabei Schritt für Schritt abgerissen - und zwar bis auf die Grundmauern. "Wir sind froh, dass das Vorhaben voranschreitet. Es ist schließlich ein emotionales Projekt für die Bürger und Bürgerinnen, das nicht nur regional, sondern auch von überregionaler Bedeutung ist." Schließlich sei die Milseburg ein Ort, der nicht umsonst von Sagen umwoben, und die Menschen aus nah und fern durch seine besondere geografische Lage und Formation anziehe. 


Neubau-Termin derzeit noch unklar 

Erinnerungen an die Milseburghütte. Archivfoto: O|N/Henrik Schmitt

Wann der offizielle Startschuss für den Neubau fällt, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. "Zunächst müssen wir die Ergebnisse des Statikers abwarten. Es wird überprüft, ob die Grundmauern tragfähig sind oder eben nicht." Ende nächste Woche könne hierzu ein Ergebnis vorliegen und eine gemeinsame Auswertung erfolgen. "Erst dann wissen wir, wo die Reise hingeht", erklärt der Bürgermeister aus Hofbieber. Übrigens: Der traditionelle Gottesdienst am Pfingstmontag kann auf dem Gipfel wie gewohnt stattfinden. Lediglich das Areal direkt im ehemaligen Hüttenbereich - inklusive Treppe - ist gesperrt. Ein seitlicher Weg führt aber ebenso hoch zur Gangolfskapelle sowie zum Gipfelkreuz. (Maria Franco) +++


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