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GEMÜNDEN (FELDA) Profis bei der Arbeit (66)

Finanzberater Uwe Diegel hat die Finanzen all seiner Kunden im Blick

Die Arbeitswelt bei uns in Osthessen ist bunt und vielfältig. Ob stinknormaler Job oder ein ganz ausgefallener Beruf - die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS hat sich in der Region umgeschaut und viele interessante Menschen getroffen, die von ihrem ganz persönlichen Arbeitsplatz erzählt haben. Lassen Sie sich überraschen.

27.11.17 - Seit über 23 Jahren ist Uwe Diegel der erste Ansprechpartner seiner Kunden, wenn es um finanzielle Fragen geht. Über 600 Haushalte betreut er vor allem in den Regionen Alsfeld, Gießen, Marburg, Schwalmstadt und Fulda - aber auch deutschlandweit. Dabei hat er stets alle Finanzen seiner Klienten im Blick und berät in persönlichen Kundengesprächen, wie sie ihre finanzielle Lage noch optimieren können.

Doch eigentlich fing sein beruflicher Werdegang ganz anders an. Schon während seiner Schulzeit wusste Diegel, dass er einen kaufmännischen Beruf ausüben wollte. Entgegen der gut gemeinten Ratschläge aus der Familie entschied er sich für die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, die er mit großer Leidenschaft und Engagement mit einer Lehrzeitverkürzung nach zweieinhalb Jahren erfolgreich abschließen konnte. Sein erklärtes erstes Ziel war und ist es nach wie vor: "Die Arbeit, die ich ausübe muss in allerster Linie Spaß machen; erst danach kommt das Geld verdienen. Denn wenn man seine Arbeit gerne macht kommt das Geld verdienen von ganz alleine."

Der Schreibtisch ist das tägliche Revier ...

Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr wechselte er zur Lufthansa nach Frankfurt, wo er für einige Jahre in der Flugzeugladeplanung sowie der Gewichts- und Schwerpunktberechnung eingesetzt war. Danach wechselte er in das interne Schulungszentrum der Lufthansa nach Seeheim bei Darmstadt. "Die Arbeit machte mir riesigen Spaß", doch die einfache Strecke von 140 Kilometern wurde ihm auf die Dauer zu viel. "Entweder musste ich die Familie zum Beruf holen, oder den Beruf zur Familie", erzählt er im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Und er entschied sich für letzteres und gab seinen Job auf.

Akten über Akten durchwühlt er, um ...

Während seiner beruflichen Tätigkeiten interessierte sich Diegel schon immer für das Thema Finanzen. Er stieß zufällig auf eine Zeitungsannonce für eine nebenberufliche Tätigkeit als Finanzberater. So lernte er den Finanzbetrieb kennen und war ab dem ersten Tag begeistert - schnell war deshalb für ihn klar, dass diese Tätigkeit sein neuer Hauptberuf wird. "Diese Begeisterung hat bis heute eher zu- als abgenommen." Er absolvierte die komplette Ausbildung zum Fachberater für Finanzdienstleistungen, Schwerpunkt Finanzberatung mit den entsprechenden IHK Zertifizierungen. Als Fachberater für Finanzdienstleistungen ist er nun schon seit 23 Jahren im Geschäft. Seit 15 Jahren leitet er sein eigenes Büro im Gemündener Ortsteil Ehringshausen.

Dort hilft er seinen Kunden in allen finanziellen Fragen: Wie sie weniger Steuern und Versicherungsbeiträge bezahlen, bessere Leistungen zu besseren Konditionen oder mehr Zuschüsse vom Staat bekommen. Außerdem hilft er bei der Strukturierung und Sortierung der Unterlagen. Was für viele ein ziemlich trockenes Thema ist, empfindet der Ehringshäuser als seine Berufung. "Die Ziele und die Wünsche des Kunden sind so individuell wie ein Fingerabdruck", erzählt Diegel. "Jeder hat ganz unterschiedliche Fragen zum Thema Finanzen.Wenn der eine dreimal im Jahr in den Urlaub fahren möchte, der andere eine Familie gründen und ein Haus bauen möchte und der dritte Karriere machen möchte, kann man nicht alle nach dem gleichen Schema beraten."

Deshalb stehen die Ziele und Wünsche immer ganz oben. "Dazu verschaffen wir uns erst einmal einen aktuellen Finanzstatus um einen Überblick zu bekommen. Welche Verträge gibt es bereits? Gibt es überflüssige oder zu teure Versicherungen? Gibt es wichtige Bereiche die unter- oder möglicherweise gar nicht versichert sind? Sind höhere Renditen oder bessere Konditionen bei den Geldanlagen oder der Altersvorsorge möglich? Sind alle staatlichen Zuschüsse und Vergünstigungen genutzt?" Das bespricht er mit dem Kunden bei einem Beratungstermin. Bei einem zweiten Termin kümmert sich der Finanzberater um die Umsetzung der besprochenen Dinge, "ab dann beginnt die laufende Betreuung".

Viele Haushalte berät er schon über viele Jahre, teilweise bereits schon in der zweiten Generation. Einige Schicksalsschläge hat er schon begleitet - ob Todesfälle, eine schwere Krankheit oder eine Berufsunfähigkeit -  zumindest finanziell waren seine Mandanten gut abgesichert. Dennoch hat Diegel mit seinem Traumberuf seine Berufung gefunden. Er liebt die tägliche Herausforderung und den Kontakt mit seinen Kunden. "Alleine ist das alles nicht mehr zu bewältigen". Auch deshalb hat er Assistenten, die ihn bei seiner täglichen Arbeit unterstützen. "Es wird nie langweilig - schon allein deshalb, weil sich das Thema Finanzen permanent ändert, man muss immer auf dem neuesten Stand sein." (ld) +++

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