ROTENBURG/F. Profis bei der Arbeit (101)

"Strommüllerin" Cornelia Haag-Lorenz macht aus Wasser Strom

24.04.18 - Cornelia Haag-Lorenz ist ein waschechtes Kind der Fulda. Sie lebt direkt am Wehr in Rotenburg an der Fulda und hat einen ganz besonderen Beruf: sie arbeitet in einem Wasserkraftwerk. Doch welche Ausbildung muss man dafür abschließen? "Diesen Beruf kann man nur ganz schwer erlernen. Ich hatte das Glück, alles aus erster Hand von meinem Vater lernen zu dürfen", erzählt sie. Die größte Herausforderung im Beruf der Energieerzeugerin ist das Wetter, denn das muss an 365 Tagen im Jahr beobachtet werden.

Auch dieses Quietscheentchen landete in der ...Fotos: Gerhard Manns

Das Wasserkraftwerk Haag, auch bekannt als ...

Im Turbinenhaus

Diese Instrumente gehören noch zur alten ...

1939 kaufte Opa Eugen Haag die ehemalige Mahlmühle und baute sie zu einem Wasserkraftwerk um. Nachdem Vater Helmut Haag in den Betrieb eingestiegen war, führte er ab 1996 zusammen mit Tochter Cornelia Haag das Kraftwerk. "Mittlerweile bin ich die Inhaberin und lebe hier mit meinem Mann." Für sie stand schon seit ihrer Kindheit fest, dass sie den Betrieb irgendwann übernehmen wird. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau war ihr endgültig klar: "das Wasserwerk ist mein Leben". Schaut man sich im Kraftwerk um, könnte man meinen, die Zeit sei hier stehen geblieben. Doch das täusche, denn seit damals habe sich vor allem die Bürokratie geändert.

Die "Strommüllerin" Conny Haag-Lorenz im Interview ...

..vor den Schaltschränken der Turbinenanlage

Das Rotenburger Fuldawehr...

...mit eine alten Schleuse, ein Relikt ...

Die Rechenreinigungsanlage......

"Einer meiner Aufgaben ist die Überwachung und Wartung der Turbinen, das war schon zu Zeiten meines Großvaters so. Hinzu kommen viele Bürotätigkeiten, da alles protokolliert werden muss", so die Rotenburgerin. Entmüllen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Mithilfe einer Rechenreinigungsanlage gelangt der angespülte Abfall der Fulda über eine Rutsche in einen Sammelbehälter. "Es gibt nichts, was hier noch nicht angespült wurde. Es ist sehr erschreckend." Fußbälle, ein Paddelschiff, Schuhe, verpackte Unterwäsche, tote Tiere und auch Menschenleichen. In diesem Job dürfe man nicht zimperlich sein.

Die "Strommüllerin" arbeitet 365 Tage im Jahr, doch das nimmt sie in Kauf. "Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen." Mehr zu dieser ganz besonderen Berufung erfahren Sie im Video. (Nina Bastian) +++

...hier wird Treibgut aufgefangen und gesammelt....

...und das Wasser wieder über die ...

gesammeltes Holz-Treibgut


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...genau so wie diese Bälle

Hier beginnt die Fischtreppe...

...führt am Gebäudes vorbei und ...

Conny Haag-Lorenz zeigt Nina Bastian ...

Die Schaltanlage

Die Fancis Tubine

Die Schaltschränke, das Herzstück der ...

...und die Displays zeigen die ...


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