Ambulante Hand-OP: Seit 20 Jahren praktiziert Bernhard Hennes (li.) als Chirurg, Unfallchirurg und Durchgangsarzt in Bad Hersfeld. - Fotos: Stefanie Harth

BAD HERSFELD Profis bei der Arbeit (142)

Bernhard Hennes ist "medizinischer Handwerker" mit Leib und Seele

Die Arbeitswelt bei uns in Osthessen ist bunt und vielfältig. Ob stinknormaler Job oder ein ganz ausgefallener Beruf - die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS hat sich in der Region umgeschaut und viele interessante Menschen getroffen, die von ihrem ganz persönlichen Arbeitsplatz erzählt haben. Lassen Sie sich überraschen. +++

04.10.18 - Mit ruhiger Hand setzt Bernhard Hennes das Skalpell an. Über einen kleinen Hautschnitt entfernt der Chirurg das kirschkerngroße Ganglion (Überbein) mitsamt seiner Verbindung zur Sehnenscheide. Gerade mal zehn Minuten dauert der Eingriff. Der 64-jährige „medizinische Handwerker und Feinmechaniker“ ist seit 20 Jahren eine Institution in der Lullusstadt.

1998 verschlägt es den gebürtigen Saarländer, der in Aachen studiert hat – „es ist ein langer Weg bis zum ‚fertigen‘ Facharzt“ –, ans einstige St. Elisabeth Krankenhaus am Rande des Bad Hersfelder Kurparks. Bis das Haus 2012 seine Pforten schließt, praktiziert er dort als Belegarzt und hat seine eigene chirurgische Praxis auf dem Klinikgelände. Einen Neuanfang wagt der Chirurg, Unfallchirurg und Durchgangsarzt – „gezwungenermaßen“ – an der Frankfurter Straße 7. Seitdem hat er seine chirurgische Praxis gemeinsam mit seinem Team peu à peu erweitert.

In guten Händen (v.li.): Daniela Stuckardt ...

„Vor zwei Jahren haben wir unsere Praxis um einen ambulanten OP-Saal ergänzt“, sagt Bernhard Hennes. „Und ganz aktuell hat sich noch ein Röntgengerät hinzugesellt, das uns zu mehr Unabhängigkeit verhilft.“ Ziel sei es gewesen, „den Betrieb kontinuierlich hochzufahren und eine Praxis auf neustem Stand zu schaffen“. Mittlerweile seien die Räumlichkeiten auf 240 Quadratmeter angewachsen.

Bernhard Hennes, der in seiner Freizeit der Jagd, dem Radeln und dem Brennholzmachen frönt, ist mit Leib und Seele Chirurg. „Man hilft den Menschen unmittelbar. Diese Faszination hat mich bis heute nicht verlassen.“ Ans Rentenalter denkt der Facharzt noch lange nicht. „Ich habe vor, noch zehn Jahre zu praktizieren – wenn es mir vergönnt ist.“

Bereits im Alter von 14 Jahren kommt Bernhard Hennes mit dem Beruf des Chirurgen in Berührung. „Ich habe damals Sitzwachen in der neurochirurgischen Abteilung einer Uniklinik absolviert“, erzählt er. Sein Großvater tut das Übrige dazu: „Mein Opa war eigentlich Landwirt, aber auch ein Meister im Einrenken, was die Leute im Dorf zu schätzen wussten.“ Den Rest erledigt Hennes‘ Religionslehrer: „Er meinte, dass ich einen Job bräuchte, bei dem ich den direkten Umgang mit Menschen pflegen kann.“

Gesagt, getan: Seit 20 Jahren ist der 64-Jährige in Bad Hersfeld der Mann für viele (Not-)Fälle. Kein Wunder: ist seine chirurgische Praxis doch zum berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren zugelassen. „Unfälle, die an der Arbeit, in der Schule, im Kindergarten sowie auf dem Weg dorthin oder nach Hause passieren, können bei uns behandelt werden“, erläutert der Chirurg. Auch bei privaten Unfällen seien seine Patienten in guten Händen. Mehr Infos: https://www.praxis-hennes.de/. (Stefanie Harth) +++

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